Společnost sester Ježíšových

Gemeinschaft der Schwestern Jesu

„Ihr aber gehört Christus“

Das Jahr 2011

Fiat an Gott und die SSJ. Für immer.

Fiat an Gott und die SSJ. Für immer.

Dezember
Ewige Gelübde

Das Hochfest der Unbefleckten Empfängnis Mariens in diesem Jahr hatte für unsere Gemeinschaft eine besondere Bedeutung. Schwester Petra Kučerová, die fast vor zehn Jahren in die Gemeinschaft eingetreten ist, konnte ihre Bewährungszeit beenden. In Anwesenheit vieler Mitschwestern gelobte sie Gott ihre Treue für immer.

Die Einstimmung zur Gelübdeablegung sollte Freude sein. (…) Diesen Gedanken möchte ich noch mehr betonen, indem ich sage, es ist eine freudige Angelegenheit, auf alles zu verzichten, um nur eines dafür zu bekommen. Es ist eine freudige Angelegenheit, alles zu verkaufen, um die wertvolle Perle zu kaufen oder um den Schatz, der im Acker vergraben ist, zu bekommen, indem ich den Acker kaufe. (Aus der Ansprache von P. Kunert bei der hl. Messe mit den Gelübden)

November
Besuch von Erzbischof Graubner

Anlässlich des Jahrestages 30 Jahre Entstehung unserer Gemeinschaft beehrte uns am 15. November Erzbischof Jan Graubner mit seinem Besuch in unserem Zentrum der SSJ.

Bei der Dankmesse für unsere Gemeinschaft betonte er in der Predigt die Wichtigkeit der persönlichen Begegnungen mit Christus – im Wort Gottes, beim Gebet, bei der hl. Messe. Wenn sie lebendig sind, reißen sie mit, befreien sie, geben sie Kraft zur Nachfolge, großzügig, ganz.

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Der Herr Erzbischof blieb auch zum gemeinsamen Abendessen, bei dem wir ihn informieren konnten, wie es unserer Gemeinschaft geht. Dafür beschenkte er uns reichlich mit Worten der Weisheit und freundschaftlichem Einblick in seine Erfahrungen aus dem bischöflichen Dienst.

 

Oktober
Geistliche Reise nach Israel

Das Pilgern ins Heilige Land nennt Papst Benedikt XVI. „das fünfte Evangelium“. Diese Erfahrung machten auch unsere zwei Mitschwestern Marie und Olga bei der Pilgerfahrt nach Israel auf den Spuren Jesu (22.-31.10.2011), auf die sie sich mit den Lesern der Katholischen Presse begaben. Das Reisebüro Křížek veranstaltete sie für diese, mit der geistlichen Begleitung von P. Prokop Siostrzonek OSB.

Die Schwestern konnten direkt die Stellen berühren, die mit dem Leben Christi, der Muttergottes, der Apostel verbunden sind… Aus dieser persönlichen Erfahrung geben sie uns manches weiter.

Am Anfang des Pilgerweges in der Wüste von Judäa

Am Anfang des Pilgerweges in der Wüste von Judäa

Schon stehen wir in deinen Toren, Jerusalem...

Schon stehen wir in deinen Toren, Jerusalem…

 

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Wir sind dankbar für die Art und Weise, wie unsere Wallfahrt geführt wurde – eine Vorbereitung für jeden Tag mit einem Morgengebet, wertvolle geistliche Impulse und das Feiern der hl. Messe an den einzelnen Orten, genügend Zeit für stille Meditation, Pilgern zu Fuß durch die Landschaft, das Gespür der Begleiter für den gegenwärtigen Augenblick.

 

Gespräch mit P. Robert Kunert SJ

  kronika11-14 P. Jan Regner SJ bat P. Robert Kunert um ein Gespräch, das in der tschechischen Zeitschrift Jezuité (Jesuiten) mit dem Titel Die Gemeinschaft ist aus den Exerzitien herausgewachsen erschien. Das Hauptthema der Oktobernummer 2011 war nämlich „Frauen und die ignatianische Spiritualität“.

Die neue Gemeinschaft hat sich die ignatianische Spiritualität zu eigen gemacht. Die Jesuiten haben und hatten nie einen weiblichen Zweig. Trotzdem hat diese Spiritualität auch eine ganze Reihe von Frauen inspiriert…

Die Gemeinschaft ist aus den Exerzitien heraus gewachsen. Die ersten Schwestern waren geprägt von meiner Sicht auf die ignatianische Spiritualität. Das ergriff sie so, dass sie die Sehnsucht hatten, aus diesen Fundamenten zu leben. Selbstverständlich mussten sie die Spiritualität des hl. Ignatius auf sich anpassen. Sie konnten sie doch nicht wie die Jesuiten leben. Damit ist auch begründet, warum die Gemeinschaft nicht von der Gesellschaft Jesu abhängig ist. Sie geht aus der ignatianischen Spiritualität hervor, aber hat ihr eigenes Charisma. Das Ideal des hl. Ignatius schlägt sich in den Konstitutionen der SSJ nieder. Es ist vor allem die Ausrichtung auf Christus, das beschauliche Leben in der Tätigkeit, die Indifferenz, das „Magis“ im Dienst Gottes, der Weg der Demut, die Sehnsucht, den anderen zu Gott zu helfen, die Liebe zur Kirche, die Verehrung der Jungfrau Maria. Die ignatianische Spiritualität ist aber nicht nur für die Schwestern selber ein Gewinn. Sie widmen sich doch auch anderen Menschen, auf der spirituellen Ebene überwiegend Frauen. Mit ihrer geistlichen Erfahrung können sie manchen die richtige Orientierung vermitteln.

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August
Charváty war wieder gastfreundlich

Charváty war wieder gastfreundlich

 

Von 14.-20. August beherbergte der Pfarrhof Charváty nahe Olomouc (Tschechien) eine Gruppe von 11 Mädchen zwischen 12 und 15 Jahren. Hier fand das Sommerlager statt, das die Gemeinschaft seit 2002 jährlich organisiert, heuer zum Thema: Wer bin ich und wohin gehe ich?

Jeden Tag hatten neben den Katechesen auch schöpferisches Tun und Spiele im Programm ihren Platz. Es fehlte auch nicht das schon traditionelle Einüben von zwei Theaterszenen für die Pfarrleute. Diesmal waren ihre Haupthelden im ersten Fall der alttestamentliche Abraham und im zweiten der Heilige Ignatius von Loyola. Heuer neu war der Besuch bei einigen Einwohnern des Dorfes bei ihnen zuhause.

 

 

Symposium zum Jubiläum 30 Jahre Entstehung der SSJ

Symposium zum Jubiläum 30 Jahre Entstehung der SSJ

Juli

Die Gemeinschaft der Schwestern Jesu ist dreißigjährig – ist das wenig oder viel? An Jahren wenig, an Inhalt viel. Wenn man ihr Leben nach ihrer inneren Dynamik bewerten könnte, die ihr der Heilige Geist in die Wiege gelegt hat, und die ihr deshalb eigen ist, so ist sie kein stehendes Gewässer…

Deshalb trafen sich aus Anlass des „Dreißigers“ der SSJ im Zentrum der SSJ in Olomouc (Tschechien) die österreichischen und Vertreterinnen der tschechischen Schwestern zu einem Symposium, um gemeinsam über die Vergangenheit, die Gegenwart und auch die Zukunft der Gemeinschaft nachzudenken. Mehr

Hier sind wir – im Pfarrhaus mitten im Wald

Hier sind wir – im Pfarrhaus mitten im Wald

 

Ab Sonntag, 10.7., bewohnten zwei unserer Schwestern mit vier Mädchen das Pfarrhaus in einer malerischen Gegend in Mähren. Die ganze folgende Woche suchten sie die Berührungen Gottes durch verschiedene Ereignisse, Begegnungen, Kleinigkeiten zu entdecken.

Zu diesem Abenteuer luden sie sich Hilfe vom Himmel ein – die hl. Edith Stein und den hl. Jan Sarkander. Warum? Die hl. Edith Stein wirkte im ersten Weltkrieg als Pflegerin in einem Lazarett in dieser Gegend und der hl. Jan Sarkander starb den Märtyrertod in Olomouc. Beide Orte waren Ziel von Ausflügen der Schwestern mit den Mädchen, so konnten die beiden Heiligen zu ihnen sprechen und zu einer „lebendigen“ Inspiration und Herausforderung werden.

 

 

 

Juni

Zehn Tage im Juni verbrachten die Schwestern Marie und Alena im Tiroler Zillertal. Ihren Aufenthalt könnte man in drei Bereiche zusammenfassen, die ineinander gingen und sich ergänzten – Berühren der Wurzeln der SSJ, bereichernde Begegnungen und Gespräche mit den Leuten, eine Erfrischung von Leib und Seele in der wunderschönen Gegend inmitten der Alpen.

Innsbruck, umgeben von Bergriesen

Innsbruck, umgeben von Bergriesen

Innsbruck – Sillgasse und Jesuitenresidenz, wo P. Kunert SJ wirkte

Innsbruck – Sillgasse und Jesuitenresidenz,
wo P. Kunert SJ wirkte

In der Vogelperspektive und mit neuen Kräften...

In der Vogelperspektive und mit neuen Kräften…

 

Danksagung in Mariazell

Danksagung in Mariazell

 

Zu Pfingsten 1981 schrieb P. Robert Kunert SJ den Entwurf einer Ordensgemeinschaft: der Gemeinschaft der Schwestern Jesu, wodurch der Grundstein gelegt war für die Entstehung der SSJ am 31.7.1981. Anlässlich des 30-jährigen Entstehungsjubiläums der SSJ machten die Schwestern der beiden Kommunitäten Klagenfurt und Wien am Pfingstmontag, 13.6.2011, eine Dankpilgerfahrt nach Mariazell. Nach der Mitfeier der hl. Messe war Zeit für Zusammensein und Austausch.

 

April – Juni

In der aufblühenden Natur des Frühlings vertieften wir uns in unserem Zentrum in Olomouc in die jährlichen achttägigen geistlichen Übungen. In den heurigen gipfelte der vierjährige Zyklus der ignatianischen Exerzitien mit der vierten Woche, mit denen der hl. Ignatius in die Geheimnisse der Auferstehung einführt.

Was sind Exerzitien? Wie sie erklären? Sie sind eine Schule, geführt vom Heiligen Geist, eine Schule des Hörens auf Gott. Ihr Inhalt ist es, mit einem inneren Blick auf den Herrn zu schauen. Die Exerzitien wollen dem Menschen auch helfen auf dem Weg der inneren Befreiung, damit er sich nur vom Willen Gottes leiten lässt.

Exerzitien der Schwestern, April 2011

Exerzitien der Schwestern, Mai 2011

Exerzitien der Schwestern, Mai 2011

Exerzitien der Schwestern, April 2011

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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