Společnost sester Ježíšových

Gemeinschaft der Schwestern Jesu

„Ihr aber gehört Christus“

Das Jahr 2013

Dezember
Begegnung mit Herrn Erzbischof Jan Graubner
Herr Erzbischof Graubner mit P. Kunert SJ

Herr Erzbischof Graubner mit P. Kunert SJ

Die Begegnungen mit Hr. Erzbischof Graubner im Zentrum der Gemeinschaft sind freundschaftliche Gespräche, wo unsere Erfahrungen, Freuden und Sorgen Platz haben. Hr. Erzbischof reagiert darauf mit seinen pastoralen Erfahrungen, die auch uns inspirieren. In dieser Atmosphäre konnten wir den gemeinsamen Abend am 3.12.2013 erleben, an dem wir ihn bei uns begrüßen durften.

Zuerst jedoch feierte er in unserer Kapelle hl. Messe am Gedenktag des hl. Franz Xaver. Dabei ermunterte er uns in der Ansprache zu einem ähnlichen apostolischen Eifer – in unseren Verhältnissen – wie dieser heilige Missionar ihn hatte.

Jahr des Charismas

Unter den Themen, die wir bei der Begegnung mit dem Herrn Erzbischof auch erwähnten, war das Jahr der Familie, das die Bischofskonferenz in Tschechien für das Jahr 2014 ausgerufen hat. Dabei wird sicher die Aufmerksamkeit dazu tendieren, was die Familie braucht, woraus sie leben soll, was sie aufbaut und gestaltet, was soll man also stärken. So wollen wir uns auch im Rahmen unserer Gemeinschaft damit beschäftigen, was sie gestaltet, stärkt, woraus wir leben sollen und worauf bauen, damit wir „Familie“ bilden, die unsere Gemeinschaft ist. Die Zeit von Advent 2013 bis Advent 2014 werden wir deshalb als ein Jahr des Charismas leben, durch das wir uns auch auf das dritte Generalkapitel im Herbst 2014 vorbereiten wollen.

Oktober/September
Im Herzen der Kirche

Ende September und Anfang Oktober machten sechs tschechische Schwestern eine Wallfahrt nach Rom. Das Jahr des Glaubens war eine gute Gelegenheit dazu. Die Begegnung mit der Kirche und mit vielen Heiligen der ewigen Stadt, genauso wie die Pilgereindrücke von den Wirkungsorten des hl. Ignatius und seiner Gefährten klingen in den Schwestern immer noch nach.

Eine freundliche Aufnahme „im Herzen der Kirche“ erfuhren die Schwestern auch dank des Aufenthaltes im tschechischen Zentrum Velehrad.

Ein besonderes Ereignis war für die Schwestern die Teilnahme an der hl. Messe am Sonntag am Petersplatz mit dem Hl. Vater Franziskus.

Die Wahl des Hl. Vaters in diesem Jahr war für uns eine große Überraschung und Freude, umso mehr, als er uns durch die ignatianische Spiritualität nahe ist. Wir schöpfen oft und gerne aus seinen Worten.

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   „Wir waren keine Touristen, wir waren Pilger, die durch die Orte mit einer heiligen Ehrfurcht, tiefen Liebe, Ergriffenheit gehen und im Herzen erfahren, was für ein gutes Werk Gottes die Kirche ist, die uns alle eint und verbindet. … Es ist ein Geheimnis der Anziehungskraft Gottes, im Frieden und in Liebe so viele Menschen zusammenführen kann keine menschliche Kraft oder kein menschlicher Beweggrund.“

August
Exerzitien 2013 – „Selig, die geglaubt haben“

kronika13-14Das Jahr des Glaubens in der ganzen Kirche war auch das Thema für unsere Schwesternexerzitien: „Selig, die geglaubt haben“. In diesen Exerzitien über den Glauben schauten wir ihn von verschiedenen Blickwinkeln an und tauchten ein in die Betrachtungen aus dem Evangelium. Außer Sr. Marie Čeganová war auch der hl. Ignatius mit seinem Exerzitienbuch unser „Begleiter“.

Wir glauben, dass die Exerzitien jeder von uns geholfen haben einen nächsten Schritt zu machen zu einem tieferen, authentischeren Glauben, der sich auf das Wort Gottes und auf Gott selber stützt. So ein Glaube kann dann richtungsweisend sein und Halt bieten in den „Stürmen und Prüfungen“ des Lebens.

Im Frühling fanden drei Exerzitienkurse im Zentrum in Olmütz statt und der vierte für die österreichischen Schwestern im August.

Charváty 2013
Pilger auf dem Berg des hl. Klement in Südmähren (Osvětimany)

Pilger auf dem Berg des hl. Klement in Südmähren (Osvětimany)

An dem 12. Jahrgang des Sommertreffens im Pfarrhof in Charváty (bei Olmütz) 4.-11.8.2013 nahmen 13 Mädchen teil (12-15 Jahre), die von vier Schwestern umsorgt wurden.

In den Katechesen lernten wir vom Herrn die richtigen Beziehungen – zu Gott Vater, zu den Eltern, zu Freunden und Feinden… Wir hörten auf ihn im Gebet und inspirierten uns in der Hl. Schrift. Eine gute Ergänzung waren Arbeit, Spiele und Erholung.

Bei der Vorbereitung eines Theaterstückes über die hll. Cyril und Method kamen wir unseren „Vätern des Glaubens“ noch näher.

 

 

 

August/Juli
Zu den Wurzeln des Glaubens – Velehrad 2013
Vor der Basilika in Velehrad

Vor der Basilika in Velehrad

Aus einem bedeutenden Lied
zu den hll. Cyril und Method:

„Bože, cos ráčil před tisíci roky
rozžati otcům světlo víry blahé,
jenžto jsi řídil apoštolů kroky
z východu k naší Moravěnce drahé.

Na Velehradě bratři ze Soluně,
Cyril a Metod, kázali nám spásu;
ochranu skytli v církve svatém lůně,
učili národ znáti ctnosti krásu.

K tobě hlas prosby z této vlasti vane:
Dědictví otců zachovej nám, Pane!“
(Kancionál – píseň 828)kronika13-12

Auf dem Pilgerweg nach Velehrad

Auf dem Pilgerweg nach Velehrad

Zu der feierlichen hl. Messe in Velehrad anlässlich des 1150. Jubiläums der Ankunft der hll. Cyrill und Method kamen Schwestern am 5.7. aus drei Kommunitäten.

Heuer wurde Velehrad von den Schwestern vom Frühjahr bis zum Spätsommer sogar mehrmals besucht.

Am Marienfest am 8.5. pilgerte das Noviziat dorthin und Ende August nahmen sechs Schwestern an der Nationalwallfahrt der Ordensleute teil. Zwei von ihnen blieben noch bei einer Konferenz mit dem Thema „Geistliche Übungen im gottgeweihten Leben“.chronik13-2

Am 14. Juli pilgerten auch die Schwestern aus Wien nach Velehrad, für Sr. Claudia war das der erste Besuch...

Am 14. Juli pilgerten auch die Schwestern aus Wien nach Velehrad,
für Sr. Claudia war das der erste Besuch…

Juli
Mädchentreffen

Von 8.-11.7.2013 luden die Schwestern in Klagenfurt wieder zu einem Sommeraufenthalt ein. Das Motto der Begegnung war: glauben – wissen und Gewissen. Auch Erholung, gemeinsames Kreativ-sein und die Freude am Beisammensein füllten diese Tage aus.

"Danke, für die Gespräche, für die Wallfahrt, das Rad fahren,... "

„Danke, für die Gespräche,
für die Wallfahrt, das Rad fahren,… „

"Am meisten habe ich über das Gewissen gelernt, das hilft mir sehr."

„Am meisten habe ich über das Gewissen gelernt,
das hilft mir sehr.“

Juni
Die Begegnung mit P. A. Nicolás, dem Generalvorgesetzten der Gesellschaft Jesu
8.6.2013 Kardinal König Haus

8.6.2013 Kardinal König Haus

Ebenfalls im Juni besuchte P. General Adolfo Nicolás SJ die Mitbrüder in Wien anlässlich des Jubiläums 450 Jahre Jesuiten in Österreich. Dabei gab es auch ein Treffen mit den Mitarbeitern der Jesuiten, an dem Sr. Maria Fehr teilnahm, die eine GCL-Gruppe begleitet.

Juni/Mai
Die Wiener Kommunität in ihrer neuen Wohnstätte

Da das Haus, in dem die Schwestern der Kommunität Wien gewohnt haben, eine Generalsanierung braucht, mussten die Schwestern nach einer neuen Bleibe suchen, die sie mit Gottes Hilfe im 8. Bezirk (Pfarre Alser Vorstadt) auch fanden. Nach siebzehn Jahren in der Pfarre Canisius schauten die Schwestern dankbar zurück und verabschiedeten sich. (Siehe http://www.pfarre-canisius.at/Pfarrblatt/Archiv/20131.pdf) Anfang Mai war es dann so weit, dass sie nach langer Vorbereitung und einer gründlichen Sanierung in die neue Wohnung im Klosterkomplex der Minoriten einziehen konnten.

Die Wiener Schwestern in der neuen Namen Jesu Kapelle

Die Wiener Schwestern in der neuen Namen Jesu Kapelle

Am 7.6.2013, dem Herz-Jesu-Fest, wurde die neue Kapelle, die zur Wohnung jeder Kommunität gehört, von Guardian P. Nicholas Thenammakkal OFM Conv. im Rahmen der hl. Messe eingeweiht.

Dieses Fest feierten die Wiener Schwestern mit ihren Gästen aus Kärnten sowie der Generalvorgesetzten Sr. Marie Čeganová und der Provinzvorgesetzten der Tschechischen Provinz Sr. Alena Jindrová. Die Kapelle ist dem Namen Jesu geweiht, der die Schwestern ständig an ihre Zugehörigkeit zu Jesus Christus erinnert.

 

 

 

 

Mai
Aufnahme eines neuen Mitglieds
Das Trio der Novizinnen

Das Trio der Novizinnen

„Nur wenige Menschen ahnen, was Gott aus ihnen machen würde, wenn sie sich vorbehaltlos seiner Gnade hingeben“, sagt der hl. Ignatius von Loyola. In diese Richtung begann die Anwärterin Lucie Hofírková zu gehen, als sie auf den Ruf Gottes zum Ordensleben mit dem Eintritt ins Noviziat der SSJ antwortete.

Es war kein gewöhnlicher Tag. Der 19. Mai ist der Jahrestag der Errichtung der SSJ als Ordensgemeinschaft und für unsere Gemeinschaft ist er auch ein besonderes Marienfest, heuer fiel auf diesen Tag auch das Pfingstfest. So haben wir für die Novizin Lucie und für die ganze Gemeinschaft eine gesegnete Zukunft unter der Leitung des Hl. Geistes und dem Schutz der Muttergottes erbeten.

 

 

 April
Lebensjubiläum von P. Kunert SJ und Sr. Marta Kania

Der 29. April ist im Kalender mit dem Namen Robert verbunden. Unser Gründer feiert an diesem Tag nicht nur Namenstag, sondern auch seinen Geburtstag. Heuer war er rund – der achtzigste.

Zu diesem Anlass kamen einige Schwestern als Vertreterinnen der Kommunitäten. Bei der Feier übergaben wir dem Jubilar als Geschenk der Gemeinschaft einen Sammelband von Erinnerungen mit dem Titel „Wie das Leben gegangen ist…“

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Auch die Mitbrüder der SJ haben sich gemeldet...

Auch die Mitbrüder der SJ haben sich gemeldet…

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Denselben Sammelband, gefüllt mit Erfahrungen und Rückblicken auf jene, die bei der Entstehung der SSJ standen, übergaben die Schwestern am gleichen Tag auch an Sr. Marta Kania.

Sie feierte ihr Lebensjubiläum (80) zwar schon ein Monat früher, weil jedoch die Karwoche Vorrang hatte, feierten es die Schwestern in der Osterzeit.

 

 

 

 

 

 

 

Jänner
Aufnahme in die SSJ und Ankunft der Anwärterin

Am Gedenktag Mutter der Einheit am 18.1. waren die Schwestern im Zentrum der SSJ zusammen mit P. Kunert SJ und den ersten vier Schwestern der Gemeinschaft bei einem freudigen Ereignis – dem Eintritt von Jiřina Čípková und Anna Bartoňová in die Gemeinschaft. So wurden aus den Anwärterinnen Novizinnen. Mit diesem Tag – mit Freude und Mut – beschreiten sie den Weg der engeren Nachfolge Christi durch das Ordensleben im Dienst an Gott und den Menschen.

 "Freue dich, dass Du ein neues Leben beginnst, zu dem Dich Gott selbst berufen hat..." (P. Kunert SJ, Studientexte für das Noviziat)

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Mitte Jänner bekam das Haus in Zeyerova 5 eine neue Bewohnerin, die Anwärterin Lucie, die in der Noviziatsgruppe in ihre Berufung hineinwachsen wird, die sie erkannt und für die sie sich im Herbst letzten Jahres entschieden hat.

 

„Freue dich, dass Du ein neues Leben beginnst, zu dem Dich Gott selbst berufen hat…“
(P. Kunert SJ, Studientexte für das Noviziat)

 

 

 

 

 

Die General- und Provinzvorgesetzten mit P. Robert Kunert SJ

Die General- und Provinzvorgesetzten
mit P. Robert Kunert SJ

Neue Provinzvorgesetzte der Österreichischen Provinz

Am 1.1.2013 wurde Sr. Markéta Honusová Provinzvorgesetzte der Österreichischen Provinz.

Bei der Übergabe des Ernennungsdekretes

Bei der Übergabe des Ernennungsdekretes

Bei einem Treffen im Jänner in Wien zu diesem Anlass munterten sich die Schwestern aus Klagenfurt und Wien gemeinsam mit der Generalvorgesetzten Sr. Marie Čeganová zu den Schritten in der weiteren Etappe im Leben der Österreichischen Provinz auf.

 

 

 

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