Společnost sester Ježíšových

Gemeinschaft der Schwestern Jesu

„Ihr aber gehört Christus“

Das Jahr 2014

November
Generalkapitel der SSJ

Von 21.-22.11.2014 fand im Zentrum der Gemeinschaft in Olomouc das III. ordentliche Generalkapitel der SSJ statt. Dessen Höhepunkt war die Wahl der Generalvorgesetzten, bei der am Samstag, dem 22.11., Herr Erzbischof Jan Graubner den Vorsitz hatte.

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Die Schwestern brachten mit ihren Stimmen den Wunsch zum Ausdruck, dass in diesem Dienst Schwester Marie Čeganová auch in der dritten Periode fortsetzt. Der Herr Erzbischof nahm diese Wahlbitte an und bestätigte Sr. Marie als Generalvorgesetzte für weitere sechs Jahre.   Mehr

 

Oktober
30 Jahre ewige Gelübde
Die Jubilarinnen mit Sr. Marie Čeganová

Die Jubilarinnen mit Sr. Marie Čeganová

In Dankbarkeit für das Geschenk der Berufung in die Nachfolge Christi im Ordensleben trafen sich die ersten vier Schwestern der Gemeinschaft von 11.-13.10. in Olomouc. Mit den Vorgesetzten und der Kommunität von Olomouc schauten sie auf die Anfänge ihrer Berufungen und auch auf die Entstehung der SSJ zurück und erinnerten sich an den Tag ihrer ewigen Gelübde. Zum Abschluss des Treffens gratulierten die Novizinnen den ersten Schwestern mit einem kleinen musikalischen Auftritt.

Durch das Ablegen der Gelübde der Armut, der Keuschheit und des Gehorsams am 7.9.1984 in Klagenfurt weihten sich die ersten Schwestern Gott für immer und legten so das feste Fundament der SSJ.

 

September/Oktober
Formation in freudigem Geist

Im September und Oktober beschäftigen sich die ersten drei Gruppen von Schwestern mit der Exhortation von Papst Franziskus „Die Freude des Evangeliums“. Die Frische und die Eindringlichkeit der päpstlichen Worte lassen kaum jemanden in Ruhe und in den eingefahrenen Geleisen. Die ständig wiederholte Aufforderung „aus sich selbst herauszugehen zu den anderen“ verlangt eine persönliche Antwort…

kronika14-8„Ich lade jeden Christen ein, gleich an welchem Ort und in welcher Lage er sich befindet, noch heute seine persönliche Begegnung mit Jesus Christus zu erneuern oder zumindest den Entschluss zu fassen, sich von ihm finden zu lassen, ihn jeden Tag ohne Unterlass zu suchen…“ (Die Freude des Evangeliums, Nr. 3)

„Wenn man sagt, etwas ‚hat Geist’, meint man damit für gewöhnlich innere Beweggründe, die das persönliche und gemeinschaftliche Handeln anspornen, motivieren, ermutigen und ihm Sinn verleihen. …rufe ich einmal mehr den Heiligen Geist an; ich bitte ihn, zu kommen und die Kirche zu erneuern, aufzurütteln, anzutreiben, dass sie kühn aus sich herausgeht…“ (Nr. 261)

„Was für eine Liebe ist das, die nicht die Notwendigkeit verspürt, darüber zu sprechen, geliebt zu sein, und dies zu zeigen und bekannt zu machen? Wenn wir nicht den innigen Wunsch verspüren, diese Liebe mitzuteilen, müssen wir im Gebet verweilen und ihn bitten, dass er uns wieder eine innere Ergriffenheit empfinden lässt… Wenn wir mit offenem Herzen vor ihm stehen und zulassen, dass er uns anschaut, erkennen wir diesen Blick der Liebe…“ (Nr. 264)

In den zwei restlichen Formationsgruppen im November und im Jänner des kommenden Jahres treffen sich tschechische und österreichische Schwestern gemeinsam zu diesem Thema.

September
Noviziatspraxis

Im Laufe des Sommers haben alle drei Novizinnen schrittweise die erste Etappe der Noviziatsausbildung beendet und sind in die zweite Etappe eingetreten, die eine Phase der praktischen Noviziatstätigkeit bildet.kronika14-7

Am Start der zweiten Etappe...

Am Start der zweiten Etappe…

 

Das erste größere Bekanntwerden mit dem praktischen Leben der Schwestern ermöglichte den Novizinnen der zehntägige Aufenthalt in der Prager Kommunität, wo sie auch ausprobierten, was die Arbeit der Sakristanin in der Kirche des hl. Ignatius beinhaltet.

Eine kontinuierlichere Praxis machen zwei Novizinnen in einem ehrenamtlichen Dienst in Altersheimen, auf Svatý Kopeček und in Velká Bystřice, und die dritte im Zentrum Aletti in Olomouc. Das schwesterliche Leben „verkosten“ sie bei häufigeren Aufenthalten unter den Schwestern in Hradec Králové, Olešná und in Olomouc.

August
Charváty 2014

kronika14-5Das beliebte Sommertreffen für Mädchen von 12 – 15 Jahren fand heuer schon zum dreizehnten Mal statt, und zwar von 17.-23.8.2014 wieder im Pfarrhaus in Charváty bei Olomouc (Tschechien). Das Programm für die 23 Teilnehmerinnen bereiteten vier Schwestern vor gemeinsam mit einer Assistentin, der Studentin Kristýna.

Als Motto des Treffens wählten sie die „Seligpreisung der Armen“. Das in ihr verborgene Glück zu entdecken, halfen sie den Mädchen dann beim Gebet, in Katechesen über die Heilige Familie, beim Bilden der Gemeinschaft, bei verschiedenen Arbeiten und auch in der Freizeit.

Beim Einüben des Theaterspiels nach dem Buch von Jan Dobraczynski „Der Schatten des Vaters“ sprach das Beispiel des heiligen Josef lebendig.   Mehr

 

 

Juli/August
Auf den Herrn hören
Am Ende der Exerzitien

Am Ende der Exerzitien

Anfang Juli zogen sich die Novizinnen für drei Tage in die Abgeschiedenheit zurück, um ihre ganze Aufmerksamkeit Gott zu widmen und um in der Abgeschiedenheit zu suchen, wie sie ihm besser dienen können. In den Exerzitien begleitete sie die Novizenmeisterin.

Um innezuhalten und ruhig zu werden kamen auch vier Mädchen im Laufe der Ferien ins Zentrum der SSJ in Olomouc. Im persönlichen Gebet hatten sie die Gelegenheit zur Vertiefung ihrer Beziehung zu Christus und auch zum Erkennen des göttlichen Rufes in ihrem Leben.

„Je mehr unsere Seele sich allein und abseits abgeschieden findet, umso geeigneter macht sie sich, ihrem Schöpfer und Herrn zu nahen und an ihn zu rühren; und je mehr sie sich so an ihn bindet, umso mehr stellt sie sich bereit, Gnaden und Gaben zu empfangen von seiner göttlichen und höchsten Güte“                                                                                            (hl. Ignatius von Loyola, Geistliche Übungen, Nr. 20).

 

Mai
Gebete für neue Priester- und Ordensberufungen

kronika14-3Der vierte Sonntag der Osterzeit, der Sonntag des Guten Hirten, ist der Höhepunkt der Gebetswoche um geistliche Berufungen, in der die Kirche um neue Priester- und Ordensberufungen bittet. Zu diesem Tag schickt der Heilige Vater jedes Jahr, heuer schon zum einundfünfzigsten Mal, seine Botschaft. In der heurigen konzentrierte sich Papst Franziskus auf die „Berufung als Zeugnis von der Wahrheit“.

Die Sorge um neue geistliche Berufungen gehört zur Sendung der SSJ. Die Kommunitäten und auch die einzelnen Schwestern schließen sich deshalb der Aufforderung des Evangeliums an „Bittet den Herrn der Ernte, Arbeiter für seine Ernte auszusenden“ (vgl. Lk 10,2) durch persönliches Gebet, das Leiten von Anbetungen in den Pfarren, wo sie wirken, oder durch das Zeugnis-Geben über das Ordensleben. In der Diözese Hradec Králové (Tschechien), die ihr Jubiläumsjahr gerade in der Ausrichtung auf Berufungen erlebt, wurden die Schwestern eingeladen, bei Jugendlichen, die sich auf den Empfang des Sakramentes der Firmung vorbereiten, über dieses Thema zu sprechen. Die Schwestern, denen sich auch zwei Novizinnen des zweiten Jahres anschlossen, trafen sich mit Firmlingen in Hradec Králové, Ústí nad Orlicí, Dolní Čermná und Pardubice.

Die geistliche Berufung ist an erster Stelle eine Einladung Gottes; sie zu verstehen und den Mut zu haben sie anzunehmen ist aber für niemanden leicht. Es ist deshalb das Bemühen der Schwestern, jungen Menschen in der Unterscheidung der Berufung zu helfen. Mädchen und jungen Frauen bieten sie persönliche Begleitung und Geisteserneuerungen an, die auf die Unterscheidung der Berufung ausgerichtet sind (siehe Einladung).

April/Februar
Auf dem Weg durch das Jahr des Charismas

Das Jahr des Charismas treibt die Gemeinschaft voran – nicht nur in den Vorbereitungen des III. Generalkapitels, sondern wie wir hoffen, vor allem in der Intensivierung der Formation durch den Geist der SSJ.

Anfang Februar nahmen sechs österreichische Schwestern aus Wien und Klagenfurt die Einladung ins Zentrum der Gemeinschaft an. In Olomouc schloss sich ihrer Gruppe die Österreicherin Schwester Marlies an, die schon längere Zeit in der Tschechischen Republik tätig ist. Zuerst widmeten sie sich gemeinsam Themen, die mit dem Kapitel im Herbst zusammenhängen, das in bestimmtem Sinn wieder die Tür einer neuen Zukunft der SSJ öffnen wird.

kronika14-2Die folgende Formationswoche benützten die Schwestern zum inneren Still-Werden und vertieften sich unter der Leitung von Sr. Marie Čeganová in das Thema „Reinheit und Wachsamkeit des Herzens“ nach dem bewährten geistlichen Autor P. L. Lallemant SJ (+ 1635). Die Gedanken aus seiner Lehre, die zu jeder Zeit aktuell sind, zeigen einen praktischen Weg, wie man sich um ein reines Herz bemühen und ein wirkliches Werkzeug Gottes werden kann.

Zwei ältere österreichische Schwestern nahmen die Gastfreundschaft der Schwestern in Olomouc einen Monat später an. Ihr individueller Formationsaufenthalt im „Herzen der Gemeinschaft“ munterte sie sehr auf. Die lebendigen Gespräche mit den Schwestern waren für sie Ermutigung und Ansporn, ein lieber Schlusspunkt war dann das Treffen mit den Novizinnen, die von ihren Erfahrungen aus dem ersten Jahr des Ordenslebens mitteilten.

In den ersten Tagen der Karwoche (13.-16.4.) besuchte die Generalvorgesetzte Sr. Marie Čeganová die Wiener Kommunität. Zum gemeinsamen Arbeits- und Formationstreffen kamen auch zwei Schwestern aus Klagenfurt.

Zwei Gruppen von Schwestern haben den heurigen Exerzitienkurs (März, April) schon hinter sich, zwei weitere folgen im Mai und im August. Diese Tage der Abgeschiedenheit und des Verweilens mit dem Herrn, deren Motto lautet: „Wenn wir aus dem Geist leben, dann wollen wir dem Geist auch folgen“ (Gal 5,25), führen die Schwestern in die Tiefe des Geistes Christi, des Geistes der ignatianischen Spiritualität und ins Charisma der Gemeinschaft.

Jänner
Die "ewige Schwester" mit P. Kunert SJ

Die „ewige Schwester“ mit P. Kunert SJ

Ewige Gelübde

„Das ist der Tag, den der Herr gemacht hat, lasst uns jubeln und seiner uns freuen.“ (Ps 118,24) Zu einem solchen Tag wurde für Sr. Markéta Trešlová der 5. Jänner 2014. An diesem Tag gelangte sie zum ersehnten Augenblick und schloss ihre Bewährung in der Gemeinschaft mit den ewigen Gelübden ab. Bei diesem Schritt begleiteten sie die Schwestern aus Olomouc und ihre Mitschwestern aus der Kommunität in Kožušany. Die hl. Messe vom 2. Sonntag nach Weihnachten mit dem Akt der Ablegung der Gelübde feierte P. Kunert SJ.

Die ewigen Gelübde sind die Erfüllung der Sehnsucht jeder Schwester, die sich auf den Weg der Nachfolge Christi in Armut, Keuschheit und Gehorsam begeben hat. Durch sie will sie sich fest und für immer Jesus Christus anschließen und ihr Leben Seiner Liebe zur Disposition geben. Auch wenn die Anforderungen der Liebe Gottes die Grenzen der menschlichen Möglichkeiten übersteigen, ist in Christus alles möglich…

 

 

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