Gemeinschaft der Schwestern Jesu

„Ihr aber gehört Christus“

Aus dem heurigen Geschehen

April, Mai
Lebensjubiläum

Ende April erreichte der Gründer der SSJ, P. Robert Kunert SJ, das gesegnete Alter von 85 Jahren. Einen Monat vorher feierte die erste Schwester der Gemeinschaft, Sr. Marta Kaniová, dasselbe Jubiläum. Daher kamen viele Glückwünsche, sowohl schriftlich als auch persönlich, ins Zentrum der SSJ in Olomouc.

P. Altrichter SJ besuchte P. Kunert SJ zu diesem Anlass und feierte dabei für ihn und die SSJ am 23.4. in der Kapelle die hl. Messe. In der Predigt warf er vom ignatianischen Gesichtspunkt aus einen Blick auf Person und Wirken von P. Kunert.

Wenn ich auf P. Robert schaue, glaube ich, dass sich außer anderen Eigenschaften in ihm drei ignatianische Züge gezeigt haben. Ignatius war testardo. Wenn er sich etwas vorgenommen hat, war es immer durchgezogen: konsequent, beharrlich, zusammenhängend, ausdauernd. … wenn P. Robert im guten Sinn des Wortes etwas vor Gottes Angesicht erkannt hat, was richtig ist, so waren die Dinge dann; das ist völlig grundlegend. Anders könnte ein Werk nicht entstehen. Jedes Werk ist abgeklopft, geläutert wie Kristall, wirklich sehr aufrichtig und gewaltig. Das verlangt Ausdauer. (Aus der Predigt von P. Altrichter SJ)

Mehr aus der Ansprache

Um dem Gründer zum Geburtstag zu gratulieren kam eine Woche später auch die Kommunität der Schwestern in der Nuntiatur zusammen mit Mons. Emien, der gerne der Einladung ins Zentrum der SSJ folgte und bei den Begegnungen mit den Schwestern die Gemeinschaft der Schwestern Jesu und ihren Gründer besser kennenlernen konnte. Im Namen des Heiligen Stuhles drückte er wiederholt den Dank dafür aus, dass die Gemeinschaft den Dienst in der Nuntiatur übernommen hat.

März
Neue Kommunität der SSJ

Zum Hochfest des hl. Josef am 19.3.2018 begann unter der Schirmherrschaft dieses Hüters der Heiligen Familie und Beschützers der Kirche eine neue Kommunität der Gemeinschaft der Schwestern Jesu ihre Tätigkeit in der Apostolischen Nuntiatur in Prag. Die Vorgesetzten begleiteten die Vierergruppe der Schwestern an ihre neue Arbeitsstätte. Drei von ihnen haben die Sorge um den Haushalt und den Betrieb des Hauses zur Aufgabe, die vierte geht von dort aus in ihre Arbeit. Nuntius Leanza und die Schwestern von der Kongregation der hl. Elisabeth, die ihre bisherige Wirkungsstätte verlassen, bereiteten den Schwestern einen sehr herzlichen Empfang.

Die Sendung der Schwestern liegt nicht nur im Organisieren von praktischen Angelegenheiten, sondern auch darin, dem Geschehen in der Nuntiatur ein geistliches Hinterland zu schaffen. Die Nähe zur Kommunität bei den Jesuiten in Prag ist den Schwestern eine Unterstützung in ihrer neuen Aufgabe, mit der sie sich Schritt für Schritt vertraut machen, die Begegnungen der beiden Gruppen fördert die beidseitige Freude.

Jänner
Eine neue Etappe der SSJ

Mit Neujahr, zum Fest der Muttergottes am 1.1.2018, begann die Gemeinschaft eine neue Etappe, die gleich von mehreren Meilensteinen charakterisiert wird. Mit diesem Datum endet ein zweijähriger Prozess innerhalb der SSJ. Unter die direkte Verantwortung der Generalvorgesetzten und ihres Rates gehören nun zusammen mit dem Zentrum der SSJ und der Kommunität in Rom auch die Kommunitäten in Wien und Klagenfurt, die bisher die eigenständige Österreichische Vizeprovinz gebildet haben. Die Neuordnung entspricht besser dem Leben der Gemeinschaft und den Bedürfnissen der Schwestern.

 

Ein weiterer bedeutender Meilenstein, der mit dem Jahresbeginn 2018 verbunden ist, ist die Übergabe der Verantwortung für die Tschechische Provinz SSJ. Nach zehn Jahren opferbereiten Dienstes beendete Sr. Alena Jindrová mit 31.12.2017 ihr Wirken als Provinzvorgesetzte. Die Leitung der Tschechischen Provinz wurde mit 1.1.2018 Sr. Petra Kučerová anvertraut. Mit dem Segen von P. Kunert SJ und einer feierlichen Überreichung des Ernennungsdekretes durch die Generalvorgesetzte Sr. Marie Čeganová übernahm sie im Kreis der tschechischen und österreichischen Schwestern, die im Zentrum anwesend waren, ihre neue Aufgabe.

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