Společnost sester Ježíšových

Gemeinschaft der Schwestern Jesu

„Ihr aber gehört Christus“

Das Jahr 2016

Dezember
kronika-16-posledniWeihnachten in der Kommunität Rom

Die Feier der Geburt unseres Herrn begannen die Schwestern der Kommunität Rom mit der Vesper, nach dem gemeinsam verbrachten Heiligen Abend feierten sie die Christmette, die Papst Franziskus im Petersdom zelebrierte, wie die Hirten unter freiem Himmel vor der Basilika mit und folgten der Übertragung auf den Videoleinwänden. Am Christtag dann empfingen sie den Segen Urbi et orbi des Heiligen Vaters auf dem Petersplatz.

Vor Weihnachten verabschiedeten sich die Schwestern von dem bisherigen Direktor des Pilgerhauses, P. Zádrapa SDB, der ihnen von Anfang an seinen vielen Erfahrungen rund um den Betrieb des Hauses übergeben hatte.

 

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September – Oktober
Wallfahrt nach Rom

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Im Rahmen des Jahres der Barmherzigkeit machten von 19.-27.9. sowie von 28.9.-6.10. zwei Gruppen von jeweils sechs Schwestern eine Wallfahrt in die Ewige Stadt. Sie besuchten nicht nur die Orte, die mit dem Leben vieler Heiliger verbunden sind, sondern trafen sich auch mit den Mitschwestern, die seit Juli 2016 im Pilgerhaus Velehrad arbeiten. Beide Gruppen begegneten auch Papst Franziskus, der ihnen mit seiner Botschaft und durch die ignatianische Spiritualität sehr nahe ist. Beim  Pilgern durch Rom kamen auch die Orte nicht zu kurz, die gerade mit dem hl. Ignatius von Loyola verbunden sind, aus dessen geistlichem Vermächtnis die Gemeinschaft lebt.

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Fotogalerie der Kommunität Rom

Fotogalerie von der Wallfahrt

August
Charváty 2016

charvaty03Wie es schon Tradition ist, verbrachten die Schwestern eine Woche in den Ferien, diesmal von 14.-20.8., mit einer Gruppe von Mädchen. Das Thema war durch das heurige Heilige Jahr vorprogrammiert: „Selig die barmherzig sind…“ Die hl. Agnes von Prag, die in ihrem Leben die Barmherzigkeit verkörpert hat, begleitete sie durch die ganze Woche.

Die Schwestern übten mit den Mädchen ein Theaterstück über ihr Leben ein, das sie dann den Leuten der Pfarre sowie den Bewohnern eines Altersheimes der Kreuzschwestern in Kroměříž (dt. Kremsier bei Olmütz) vorspielten. Dieser Be­such war für die Mädchen ein großes Erlebnis, bei dem durch die herzliche Aufnahme und die gemeinsam verbrachte Zeit viele Vorurteile über das „Leben im Kloster“ abgebaut wur­den.

Wie jedes Jahr, so war auch heuer die Vertiefung im Glauben, im Gebet, in der Beziehung zu Gott ein Schwerpunkt. Unter anderem schaffte dazu das abendliche Gebet in der Pfarrkirche bei gedämpfter Beleuchtung und Gesang eine beeindruckende Atmosphäre. Aber auch die Freude am Singen, Spielen und an Ausflügen in die Umgebung kam nicht zu kurz. Eine gemein­same Auswertung des Tages rundete das bunte Geschehen ab.

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Juli
Begegnung auf dem Muttergottesberg

kronika16-9Am Hochfest des hl. Ignatius von Loyola feierte die Gemeinschaft ein bescheidenes Jubiläum: 35 Jahre seit ihrer Entstehung. Das ist keine lange Zeit, aber wie viel hat sich währenddessen getan… Zu diesem Anlass trafen sich am 30.7.2016 dreiunddreißig Schwestern auf dem Muttergottesberg bei Dolní Čermná, einem „heiligen Ort“ der Gemeinschaft, der mit den Anfängen der Berufung von P. Kunert SJ verbunden ist.

Aufgrund seines Gesundheitszustandes konnte P. Kunert nicht mehr bei dem Fest dabei sein, daher baten die Schwestern P. Karel Moravec, Seelsorger auf dem nahen Muttergottesberg bei Králiky (dt. Grulich), um die Feier der hl. Messe. Seine Predigt zu einem Abschnitt aus dem Kolosserbrief (3,12-17) „Von Gott auserwählt, heilig und geliebt…“ war aufmunternd nicht nur für die Schwestern, sondern auch für die Gäste aus Dolní Čermná, Verwandte von P. Kunert. Nach der hl. Messe war bei der Agape Gelegenheit zu Begegnungen, Gesprächen usw.

Die Fortsetzung des Treffens am Nachmittag war dann in Dolní Čermná im Kreis der Schwestern. Zum Programm gehörte ein geistlicher Impuls, ein Rückblick auf die Ereignisse der vergangenen Jahre, auch in Form eines kurzen Theaterstücks, Grüße von den Schwestern aus der neuen Kommunität Rom, Austausch… Erstmals war ein Videodokument „Jesuit, Priester, Gründer“ zu sehen, das über das reiche Leben von P. Kunert berichtet. Das Treffen schloss mit der gemeinsamen Vesper in der Pfarrkirche zum hl. Georg.

Am Tag darauf konnten die vielen Eindrücke beim Zusammensein in kleineren Gruppen ausklingen, als die Schwestern das Hochfest des hl. Ignatius feierten.

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Neue Kommunität der SSJ – in Romkronika16-8

Im April wandte sich Herr Bischof Vokal, der Vorsitzende des Tschechischen Religiösen Zentrums Velehrad, im Namen der Tschechischen Bischofskonferenz an die SSJ mit der Bitte um das Übernehmen des Dienstes im Pilgerhaus Velehrad in Rom. So begann für die Gemeinschaft eine Zeit intensiven Suchens, Erwägens und verschiedener Verhandlungen…

kronika16-7Das „Fiat“ zu dieser Einladung gaben die Vorgesetzten bei der Verhandlung in Rom am 18.5. Die dreiköpfige schwesterliche Kommunität im römischen Velehrad wird sich vor allem um die Rezeption, die administrative Agenda und die Begleitung der Pilger kümmern. Die ersten zwei Schwestern brachen am 1.7. zu ihrer neuen Sendung auf, das dritte Mitglied der Kommunität kam vierzehn Tage später hinzu. In den Sommermonaten werden sich die Schwestern dem Studium der italienischen Sprache, dem Kennenlernen der Umgebung und der Übergabe der Agenda des Pilgerhauses widmen. Ab September freuen sie sich dann schon auf die Pilger.

 

Mai – Juni
Wallfahrt nach Krakau

kronika16-6Im Heiligen Jahr der Barmherzigkeit ist ein besonders anziehendes Wallfahrtsziel die Wiege der Verehrung der göttlichen Barmherzigkeit, wo Jesus der heiligen Schwester Faustyna erschienen ist und sie zu seiner „Sekretärin der Barmherzigkeit“ bestimmt hat. Eine große Gelegenheit, an diese heiligen Stätten im polnischen Krakau zu pilgern, war am 28.5. die Nationalwallfahrt, an der unter den sechstausend tschechischen Pilgern auch zehn Schwestern von uns teilnahmen. So konnten sie in dieser großen Gemeinschaft die feierliche hl. Messe in der Basilika der göttlichen Barmherzigkeit erleben, die Reliquien der hl. Faustyna verehren und vor allem um die göttliche Barmherzigkeit bitten…kronika16-5

Auf eine Wallfahrt nach Krakau begaben sich die Schwestern auch in zwei kleinen Gruppen Ende Mai und Juni. Sie benützten gerne die Möglichkeit, auch das nahe gelegene Areal des Zentrums des hl. Johannes Paul II. zu besuchen.

 

 

 

 

April
Treffen der Vorgesetzten

Das geplante Treffen der lokalen Vorgesetzten der SSJ in Olomouc von 21.-24.4., dem sich die Generalrätinnen und auch andere Schwestern anschlossen, wurde zu einem kleinen „außerordentlichen Kapitel“. In Zuhören, Gebet und Austausch unterschieden die Schwestern gemeinsam die weiteren Schritte in der Ausrichtung der Gemeinschaft. Zur Beratung begaben sie sich auch auf eine Wallfahrt zur Jungfrau Maria nach Svatý Hostýn. „Tut alles, was er euch sagt“ (Joh 2,5) erklang in der Liturgie und auch in den Herzen der Schwestern…kronika16-4

März – August
Exerzitien 2016

kronika16-3Wie jedes Jahr begaben sich die Schwestern acht Tage lang in die Abgeschiedenheit der Exerzitien, um sich zu erneuern und in ihrem Bemühen um die enge, gelebte Nachfolge Christi zu stärken. Im heurigen außerordentlichen Heiligen Jahr konnte wohl kein anderes Motto der Exerzitien sein als „Barmherzig wie der Vater“. In diesen Tagen erlebten die Schwestern an sich selber die Bedingungslosigkeit der unendlichen Barmherzigkeit Gottes, damit jede von ihnen persönlich sie so weitergeben kann und es direkt braucht, wie sie erkennt, dass es der Herr im gegebenen Augenblick von ihr verlangt.

Die geistlichen Übungen fanden in vier Kursen von März bis Juni statt, auf die letzte fünfte Gruppe warten sie in der ersten Augustwoche. Zur gegenseitigen Bereicherung trugen die gemischten tschechisch-österreichischen Kurse und auch die Teilnahme der drei jüngsten Schwestern bei.

 

 

 

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Jänner – Februar
Treffen der geweihten Personen in Rom

Am Ende des Jahres des geweihten Lebens fand in Rom vom 28.1.-2.2.2016 ein Treffen der geweihten Personen mit dem Titel „Geweihtes Leben in Einheit“ statt, an dem auch drei Schwestern von uns teilnahmen. Dessen Inhalt, die Themen und auch die Atmosphäre waren auch deutlich vom laufenden Heiligen Jahr der Barmherzigkeit geprägt.

Die Tage des Aufenthaltes in Rom ab 23.1. widmeten die Schwestern zuerst dem Gebet an den Orten, die mit der ignatianischen Spiritualität verbunden sind, und der Wallfahrt im Rahmen des Heiligen Jahres der Barmherzigkeit, als sie nacheinander alle vier Heiligen Pforten der päpstlichen Basiliken durchschritten.

Das Treffen der geweihten Personen selbst eröffnete dann eine gemeinsame Vigil im Petersdom am 28.1. abends. Die folgenden Tage, die gefüllt waren mit Gebet, der Feier der Liturgie, Vorträgen, Austausch, aber auch mit einfachen Begegnungen unter den geweihten Personen verschiedener Lebensformen und aus verschiedenen Ecken der Welt, waren eine außergewöhnliche Gelegenheit zur Vertiefung der Dankbarkeit für das Geschenk des geweihten Lebens.

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Zum Höhepunkt des Treffens gehörte die Audienz des Heiligen Vaters Franziskus am 1.2. in der Aula von Paul VI., wo er zu fünftausend geweihten Personen nicht nach dem vorbereiteten Text sprach, sondern spontan, direkt aus dem Herzen mit väterlicher Fürsorglichkeit und warmherziger Aufmunterung. Am 2.2. schloss Papst Franziskus im Petersdom mit der hl. Messe vom Fest der Darstellung des Herrn im Tempel mit den anwesenden geweihten Personen das Jahr des geweihten Lebens ab.

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