Gemeinschaft der Schwestern Jesu

„Ihr aber gehört Christus“

Die Predigt von P. Altrichter SJ

Wenn ich auf P. Robert schaue, glaube ich, dass sich außer anderen Eigenschaften in ihm drei ignatianische Züge gezeigt haben. Ignatius war testardo. Wenn er sich etwas vorgenommen hat, war es immer durchgezogen: konsequent, beharrlich, zusammenhängend, ausdauernd. … wenn P. Robert im guten Sinn des Wortes etwas vor Gottes Angesicht erkannt hat, was richtig ist, so waren die Dinge dann; das ist völlig grundlegend. Anders könnte ein Werk nicht entstehen. Jedes Werk ist abgeklopft, geläutert wie Kristall, wirklich sehr aufrichtig und gewaltig. Das verlangt Ausdauer. (Aus der Predigt von P. Altrichter SJ)

Wenn ich auf P. Robert schaue, glaube ich, dass sich außer anderen Eigenschaften in ihm drei ignatianische Züge gezeigt haben. Ignatius war testardo. Wenn er sich etwas vorgenommen hat, war es immer durchgezogen: konsequent, beharrlich, zusammenhängend, ausdauernd. …wenn P. Robert im guten Sinn des Wortes etwas vor Gottes Angesicht erkannt hat, was richtig ist, so waren die Dinge dann; das ist völlig grundlegend. Anders könnte ein Werk nicht entstehen. Jedes Werk ist abgeklopft, geläutert wie Kristall, wirklich sehr aufrichtig und gewaltig. Das verlangt Ausdauer.

Und die zweite Eigenschaft. Ich glaube, wenn man über den hl. Ignatius sagt, er war nicht ein Mann von vielen Wahrheiten, sondern er dass er ein paar grundlegende essenzielle Wahrheiten entfaltete, so ist es typisch für P. Robert. Er ergriff zwei, drei tragende Ideen, die er total verwirklichte wie der hl. Ignatius. Die hat er entfaltet und aus ihnen gelebt, und das ist etwas Tiefes. Und ich meine, das ist das Ignatianische, dass es nicht ständig um die Weite geht, sondern dass es in die Tiefe geht, und dass diese eine Sache die übrigen ordnet.

Und die dritte Sache, wenn man darüber nachdenkt, ist es ein einfacher Satz, ein einfaches Wörtchen, ein einfacher Ausdruck, aber so sehr wichtig, sonst würden wir uns hier nicht treffen. Es ist das wahrhafte Vertrauen auf Gott, oder das, was wieder ein Pfeiler ist, ein tragender Ausdruck, ein saftiger, vitaler Ausdruck der ignatianischen, jesuitischen Spiritualität. Ausdauer, eine tragende Idee, das Vertrauen, dass ich alles dem Herrn anvertraue, wenn man in diesen nicht einfachen Satz unserer Spiritualität hineinwächst: tue mit mir Herr, was du willst.

…Vertrautheit. Kennen heißt innerlich erfahren, Anteil haben. Wir wissen, dass das Wort Vertrautheit eine große Askese des Herzens ist. … das Herz bedeutet den Ort, wo Gott gerne spazieren geht.

 Möge also diese Vertrautheit bedeuten, dass vor allem Gott in eurem Leben, in euren Herzen spazieren geht, damit der Mensch dann imstande ist, sehr weise, selbstverständlich nüchtern, überlegt, das ganze Vermächtnis dieses unermesslichen Dramas des Glaubens von P. Robert zu bewerten. Und dass ihr nicht daran zweifelt, dass Gott in euch und unter euch ein schönes Werk vollbracht hat, das öfters damit zusammenhängt, wenn wir auf den hl. Vojtech verweisen, dass es ein Martyrium des Herzens ist.