Společnost sester Ježíšových

Gemeinschaft der Schwestern Jesu

„Ihr aber gehört Christus“

Gelübdeerneuerung

kronika-17-10

Anfang Juli erneuerten zwei Schwestern ihre Ordens-gelübde für weitere drei Jahre, jede in der  Kommunität, in der sie tätig ist.

Sr. Anna Bartoňová legte die Gelübde am 1. Juli in Wien in der Kommunitätskapelle, die dem Namen Jesu geweiht ist, bei der hl. Messe ab, die P. Alois Riedlsperger SJ feierte. Zu dieser Gelegenheit trafen sich alle Schwestern aus Österreich. P. Riedlsperger SJ, einst Provinzial von P. Kunert, hat zur SSJ eine freundschaftliche Beziehung. Nach der hl. Messe schaute er sich daher gerne mit den Schwestern ein Videodokument über P. Kunert über dessen Leben als Priester, Jesuit und Gründer der SSJ an.

 kronika17-13

 

 Sr. Jiřina Čípková erneuerte am 5.7., dem Hochfest Cyrill und Method ihre Gelübde in der Kommunitätskapelle in Kožušany, die der Mutter Einheit geweiht ist. P. Jan Kornek, der örtliche Pfarrer, feierte die festliche Messe im Kreis der Schwestern aus Kožušany und Olomouc. In der Ansprache teilte er nicht nur seine Freude aus dem Glauben und persönliche Erfahrungen mit der Macht des Gebetes mit, sondern auch die Sorge um die anvertrauten Seelen und neue Priesterberufungen.

 
 

„Den Schatz des Glaubens tragen wir in zerbrechlichen Gefäßen“ (2 Kor 4,7). Eigentlich gut, dass es so ist. Man sieht, dass es die Kraft, die Gnade Gottes ist. (…) Jesus will mit euch sein! Jeden Tag! Also, sich der Gegenwart Gottes, der Nähe Gottes bewusst sein. In der alltäglichen Verwirrung, in der Arbeit, im Hetzen vergessen wir darauf. Daher ist jeden Tag das Gebet, die Betrachtung notwendig und vor allem ist der erste Punkt die Eucharistie, wo wir dem lebendigen Gott begegnen, wo wir Stärke, Kraft schöpfen. Für den Glauben unseres zerbrechlichen Gefäßes… Der Glaube ist, wie wir wissen, etwas Lebendiges, es lässt sich nicht beschränken: Heute, und das reicht mir schon für das ganze Leben. Nein! Die Beziehung zu Gott muss der Mensch jeden Tag erneuern. Auch durch die Arbeit für seinen Nächsten, die ihr jede an eurem Platz tut, auch durch das Gebet. Es ist ein völlig anderer Tag, wenn der Mensch alles betet und alles Gott anvertraut, auch die Menschen, von denen er nicht weiß, dass er sie trifft, die zu ihm kommen usw. Es ist ein Geschenk. (…) Manchmal weiß ich auch weder aus noch ein. Also gehe ich zum Tabernakel, wo die größte Weisheit ist. Hier ist der lebendige Gott, zu Ihm sollen wir uns flüchten. Auf der Welt wird niemals Ruhe sein, aber beim Tabernakel findet ihr Kraft und Heilmittel für alles.“

(Aus der Ansprache von P. Kornek)